Bei dieser Monatsübung hatten wir die Gelegenheit in einem derzeit in Sanierung befindlichen Haus zu üben. Übungsalarmierung war durch einen Nachbarn, der Rauchentwicklung auf der Baustelle festgestellt hat. Beim Eintreffen war das Erdgeschoß völlig verraucht - eine Person wurde als vermisst gemeldet. Sofort begann ein AS-Trupp mit der Personensuche. Diese konnte rasch geborgen werden. Da keine Vitalfunktionen mehr feststellbar waren, begannen Feuerwehrkameraden mit der Wiederbelebung bis zum Eintreffen der Rettung. Beim Rückzug des AS-Trupps stürzte ein Mann über die Kellertreppe - er wurde mittels Korbtrage aus dem Keller gerettet. Die Wasserversorgung erfolgte durch einen nahe gelegenen Hydranten. 

Bei der Monatsübung im Februar wurde von 2 Kameraden ein Planspiel vorbereitet. Für Objekte aus unserem Einsatzbereich mit unterschiedlichen Szenarien mussten in Gruppenarbeiten entsprechende Einsatzbefehle, notwendige Gerätschaften und Feuerwehren sowie etwaige Hinweise auf Gefahren oder eventuell auftretende Probleme herausgearbeitet werden. Im Anschluss wurden die erarbeiteten Lösungen gemeinsam besprochen.

Im Oktober hatten wir die Möglichkeit in einem Abbruchhaus zu üben. Es wurden verschiedene Szenarien beübt. Annahme war ein Brand im Obergeschoß mit eingeschlossenen Personen. Da die Türen versperrt waren, mussten diese vom AS-Trupp mit dem Haligan Tool geöffnet werden. Danach begann die Personensuche im Obergeschoß. Realitätsnah waren an verschiedenen Stellen Wärmequellen platziert, ebenso wurden durch Lautsprecher "Brandgeräusche" erzeugt. Nach erfolgreicher Personenbergung hatten alle Kameraden noch die Möglichkeit mittels verschiedenster Werkzeuge Türöffnungen zu probieren bzw. wurde auch die Decke an mehreren Stellen geöffnet. Das richtige Absichern einer einsturzgefährdeten Decke wurde ebenfalls beübt. Danke an die Hausbesitzer für die Übungsmöglichkeit.

"Personenrettung Verkehrsunfall Autobus“ lautete der Alarmierungstext zur Herbstübung 2025. Bereits nach der ersten Lageerkundung durch den Einsatzleiter wurden weitere Kräfte der Feuerwehren sowie Rot Kreuz alarmiert. „Ein Autobus und 2 PKW sind auf Höhe Km 36.0 im Hausruckwald kollidiert - mehrere umgestürzte Bäume erschwerten den Zugang zu den Verletzten in den PKW’s sowie im Bus.“ Es wurde sofort von beiden Seiten mit der Befreiung der eingeschlossenen Personen aus den PKW’s und die Rettung aus dem Bus begonnen. Gemeinsam mit dem Roten Kreuz dass mit einem Großaufgebot an dieser Übung teilnahm, gelang es die Personen schnell und effizient der nötigen medizinischen Versorgung zuzuführen. Insgesamt galt es 10 Schwerverletzte 26 Leichtverletzte und 8 Unverletzte Übungsstatisten zu retten und zu versorgen. Im Anschluss übernahm das Rote Kreuz den Abtransport der Verletzten. Gleichzeitig wurde von den Feuerwehren Ampflwang, Aigen, Schlagen, Pichl, Hausruck und Eberschwang die Bergung der Fahrzeuge durchgeführt. 

Ein Fahrzeugbrand war das Thema dieser Monatsübung. Auf dem Gelände einer Baufirma ist ein LKW in Brand geraten, welcher in weiterer Folge auch auf einen danebenstehenden Bagger übergegriffen hat. Die Brandbekämpfung erfolgte unter schwerem Atemschutz mittels Schaumangriff. Die Wasserversorgung erfolgte von einem Hydranten. Die Zubringerleitung querte die B 143. Hierzu war es notwendig 2 Schlauchbrücken zu errichten und den Verkehr durch mehrere Lotsen zu regeln.